Bericht & Trainingstermine!
Ralf hat ihn für Euch getestet - hier sein Bericht dazu:
Ralf: Der Traum vieler Sicherheits- und Performancetrainingsleiter ist war geworden! Dank der Entwicklung von Thomas Grabner ist es nun endlich möglich, die Steilspirale unter fast realen Bedingungen im Simulator zu trainieren. Bevor ich aber ins Detail gehe, möchte ich Thomas auf diesem Wege erst mal zu der perfekten Realisierung dieser Maschine gratulieren. Da ich als gelernter Betriebselektriker selbst einige Jahre im Anlagenbau beschäftigt war, kann ich euch versichern, dass dieses Geräte auf dem höchsten technischen Niveau basiert. Neben einer SPS Steuerung kommen nur hochwertigste Materialien wie Aluminium und Edelstahl zum Einsatz. Nicht zu kurz kommt dabei das futuristisch wirkende Design. Man würde die ganze Apparatur wohl eher bei der ESA oder der NASA erwarten, wenn Letztere nicht unter akuten Einsparungsmaßnahmen zu kämpfen hätte. Nun aber zurück zur Praxis: Ich muss ehrlich zugeben, nachdem ich den Simulator nach einer Vorführrunde von Thomas in Aktion gesehen habe, war ich mir nicht mehr so sicher, die im Vorfeld von mir schon angestrebten 7 G zu erreichen. (Zur Zeit das Maximum, darüber hinaus gibt es keine getesteten Gurtzeuge - der Simulator würde eine höhere Kraft erreichen) Die Wucht und Geschwindigkeit, mit der die Maschine den Piloten hier im Kreis wahrlich herumwirbelt ist schon beeindruckend. Nur zur Info: Bei 7 G, in meinem Falle an die 700 kg, hat der Pilot eine Umdrehungsgeschwindigkeit von 65 km/h. Dies entspricht in etwa einer realen, starken Spirale, nur fehlt die Vertikalgeschwindigkeit. Anfangs wundert man sich, wozu diese Stangen unter dem Sitzgurt dienen. Diese simulieren sehr real den ansteigenden Steuerleinendruck, über welche der Pilot selbst die Intensität der „Spirale“ kontrolliert. Ist man erst mal fertig angeschnallt, gibt Thomas am Kontrollpult den Simulator frei und indem der Pilot die Innenbremse betätigt, beginnt sich das „Spiel“ zu drehen. In sehr realen Zeitabläufen beginnt der Pilot aus einer Kurve in eine Steilkurve und schließlich in die Spirale zu beschleunigen. Das Interessante dabei ist, dass sich der Pilot wie in der Realität auf die Nase dreht, sprich in der Spirale nach "schräg-vorne-unten" schaut. Um den Piloten nicht gleich über die Grenzen zu belasten, hat Thomas schon im Vorfeld, anhand seiner Tabellen eine maximale Zentrifugalkraft voreingestellt. Sollte es dem Piltoen trotzdem zu viel sein, muss nur die Innenhand ganz nach oben gegeben werden und der Simulator bremst sich selbstständig innerhalb ca. 4 Umdrehung zum Stillstand (bei Maximalgeschwindigkeit, darunter noch schneller). Die G-Belastung nimmt dabei sofort und deutlich ab. Und danach - breites Grinsen - ein Hit für alle Adrenalinjunkies!  Der Gforce-trainer eignet sich hervorragend für Piloten, welche die Spirale erlernen möchten, sich aber im Vorfeld unter sicheren Bedingungen an die Zentrifugalkraft gewöhnen und herantasten wollen. Natürlich können damit von der Körperspannung bis zur richtigen Atemtechnik viele Komponenten trainiert werden.Ich bin davon überzeugt, dass auch die Belastbarkeit des Köpers in nur einem Trainigstag deutlich erhöht werden kann. Danach wird jeder Pilot, die Hürde der Steilspirale deutlich gelassener in Angriff nehmen. Gelernt und trainiert natürlich in einem Sicherheitstraining mit Airsthetik ;-) VIDEO zum Test von Ralf: youtube vimeo Mit Airsthetik zum G-force-Trainer: Termine: 15. April 2011 8. Juni 2011 weitere Termine folgen... Preis: 198,-- Euro Teilnehmerzahl: max. 8 Personen Anmeldung via
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Ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt hat sich der Gleitschirmhersteller Ozone. Ozone hat einen kleinen "Rettungsschirm" entwickelt, welcher die Umdrehungsgeschwindigkeit erheblich reduziert. Dabei bleibt die Kappe aber immer noch auf auf der "Nase", so dass die Sinkwerte gleich hoch bleiben, was zu einer Reduzierung der G-Belastung von ca. 40% führen soll. Ozone empfiehlt das System vor allem für stark gestreckte Wettkampfschirme. Die Idee dahinter ist sicher nicht nur die Reduzierung der Belastung für den Piloten, sondern auch für den Gleitschirm. Die Leinen sind bei modernen Wettkampfschirmen inzwischen schon so wenig geworden, (siehe R10.2 und R11) dass dies auch eine erhebliche Rolle spielt. Mal sehen inwieweit diese auch auf die En/LTF D Schirme Anwendung findet. Mehr zu diesem Thema, sobald wir diese Technik getesten haben! |